Donnerstag, 23. April 2015

Das Monster unterm Bett oder Unsere Lust nach Blut

Liebe BlogleserInnen und BücherfreundInnen,

juhuu, heute ist unser Feiertag, heute ist der Welttag des Buches. Und zu diesem feierlichen Anlass klemm ich mich heut nach längerer Abstinenz (sorry for that) mal wieder hinter meine Tastatur (ich brauch übrigens mal ne Neue) und haue in die Tasten, was das Zeug hält.
Nachdem ich in letzter Zeit ja nicht so viel gelesen habe, bin ich vor ein paar Wochen in Verhaltensmuster aus meiner Schulzeiten gefallen, und lese mehrere Sachen gleichzeitig. Da musst ich teilweise vier Bücher gleichzeitig lesen: Lektüren aus dem Deutsch-, Englisch-, und Französischkurs und meine eigene Auswahl, die ich nicht für den Zeitraum zur Seite legen wollte. Natürlich werde ich mit euch meinen kompletten Lesestoff in den nächsten Wochen besprechen.
Für meine heutige Renzension muss ich euch ein Geständnis machen (tief durchatmen, du schaffst das): Hallo ich bin Sarah, und ich bin Sadist. Ich stehe auf Blut und Innereien. Äääh...also bei Krimis, das sollte ich vielleicht dazusagen, wenn ich meinen Bekanntenkreis nicht auf einen Schlag dezimieren (oder unfreiwillig vergrössern) will. Ja ich liebe brutale Krimis, je grausamer und anschaulicher, desto besser. Zum Beispiel diese ganzen Pathologiereihen wie die von Kathy Reichs um die forensische Anthropologin Temperence Brennan und die dazugehörige Fernsehserie "Bones". Ich mag es einfach, unter meinen warmen Decke eingemummelt zu liegen und zu wissen, wie böse das Monster unterm Bett auch ist, es wird besiegt.
Um meinen Blutdurst zu stillen, lese ich grade den aktuellen Fall des "Monkeewrench"-Teams aus der Feder von P.J. Tracy: "Todesnähe". Der sechste Band der Buchreihe über das sehr spezielle Computerspezialistenteam, dass, nachdem ihr Computerspiel im ersten Band zu einem Serienmord inspirierte, mit den Detectives Rolseth und Magozzi immer wieder ungewöhnliche Fälle löst. Im letzten Band "Sieh mir beim Sterben zu" filmte ein Mörder seine Taten und stellte die Videos anschließend ins Internet. Im neuesten Buch geschehen mehrere Morde, die auf den Blick nicht zusammenpassen. Eine aus ihrem Reservat entführte jugendliche Indianerin, zwei somalische Terroristen, erschossen von einem todgeweihten Krebskranken auf dem Heimweg und ein Auftragsmord auf hoher See? Werden die Detectives und ihre IT-Profis die Puzzlestücke zusammenfügen können? Bestimmt, aber auf das sich ergebende Bild werden wir Leser wohl bis zur letzten Seite warten müssen. Doch das Warten hat sich bis jetzt immer gelohnt.

Prädikat: Mörderisch gute Unterhaltung für alle, denen der Tatort nicht schon zu brutal ist!
Edit: Die Auflösung erfolgte tatsächlich erst auf der allerletzten Seite!!!